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Dr. Markus Merk |
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Sein Motto: "Das Leben findet heute statt" |
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Markus Merk wurde am 15. März 1962 in Kaiserslautern, unweit des berühmten Betzenbergs, geboren. Verheiratet ist er mit
Birgit, gemeinsam haben sie einen Sohn, Benedikt.Nach seinem Studium der Zahnmedizin in Köln war er von 1991 bis Ende 2004 in
eigener Praxis in Kaiserslautern als Zahnarzt tätig. Seit 2005 ist er einer der meistgefragten Referenten, hält Vorträge und
gibt Management-Seminare mit den Schwerpunkten: "Die sichere Entscheidung", "Mit Leistung und Fairplay zum Erfolg" und
"Persönlichkeit, ein steiniger, aber lohnender Weg" (Universitäten und Schulen). |
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Neben Beruf, Familie, Fußball und Entwicklungshilfe ist der Ausdauersport sein großes Hobby. So nahm er an diversen
Marathons, Bergmarathons, Skimarathons (z.B. 2 x Wasa-Lauf in Schweden/ Rajalta Rajalle in Finnland) und 100-km-Läufen teil
und bezeichnet sich selbst als "bergsüchtig". |
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Seit 1988 ist er Bundesliga-Schiedsrichter, mit über 339 Bundesligaspielen hält er den absoluten Rekord, seit 1992 ist
er FIFA-Schiedsrichter. |
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Er ist 7-facher Schiedsrichter des Jahres in Deutschland und wurde von Experten aus über 100 Ländern dreimal (2004, 2005 und 2007)
zum Weltschiedsrichter gewählt. |
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Als jüngster Schiedsrichter pfiff er bereits 1993 mit 31 Jahren das deutsche Pokalendspiel, 1997 das Endspiel der Pokalsieger
in Rotterdam, Paris St. Germain - FC Barcelona, sowie das Endspiel der Champions League 2003 in Manchester, AC Mailand - Juventus
Turin. Als einziger deutscher Referee leitete er bei zwei Europameisterschaften, 2000 in Niederlande/Belgien und 2004 in Portugal,
als Höhepunkt mit dem legendären Finale Portugal - Griechenland. Ebenso war er als einziger deutscher Schiedsrichter bei den beiden
letzten Weltmeisterschaften in Korea/Japan und dem deutschen Sommermärchen 2006 aktiv. Die Olympischen Spielen 1992 in Barcelona
runden seine internationalen Turnierhighlights ab. |
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Jenseits der nationalen und internationalen Fußball-Events und seinem Beruf, gibt es für Dr. Markus Merk aber eine ganz andere,
entscheidendere Welt. Im Süden Indiens kümmert er sich um die Sorgen und Nöte der Ärmsten der Armen. 1991 begann er in Südindien
als Zahnarzt zu arbeiten, gründete in den Folgejahren selbständige Entwicklungsprojekte. Bis heute sind dies drei Kinderdörfer mit
drei Schulen (über 1050 Tageskinder) und 10 Waisenhäuser (140 Kinder), sowie ein Altenheim (40 Plätze) und vielen anderen
Projektarbeiten. Außerdem war er Botschafter der Kampagnen "Schützt Kinder im Krieg" des Internationalen Roten Kreuzes und UEFA
und "6 Dörfer für 2006" der SOS-Kinderdörfer. |
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Für seine sportlichen und sozialen Leistungen wurde ihm 2005 das Bundesverdienstkreuz verliehen, die Deutsche Sportpresse
zeichnete ihn als "Sportler mit Herz" aus. Neben vielen anderen Ehrungen erhielt er, mit der von ihm gegründeten "Indienhilfe
Kaiserslautern", 2006 den Jahrespreis des Kinderschutzbundes, sowie 2007 aus den Händen von Kardinal Lehmann den "Ethik-Preis
des Sports". |
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Der Referee aus Kaiserslautern steht für Kompetenz, Fairness, Seriosität und Leistung. Nicht einzelne Leistungen verbucht er
als große Erfolge, sondern die Konstanz. |
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Er selbst sagt: "Alles richtig machen ist unmöglich. Gerecht zu sein noch mehr! Aber der Wille dazu, der muss in jeder
Situation, bei deinem Tun und Handeln erkennbar sein." |
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